Hier die Mutter, eine Jährling und die 3 Welpen:
Freitag, 9. August 2019
Im Moment werde ich hier alles wesentliche posten
"Verwirrtes Wolfsgeflüster" hat mich bei Facebook gemeldet, da ich für eine Welpenerwerberin vor mir, die einen Unfallwurf hatte, Amerikanische Wolfhunde gepostet hatte, die ein zu Hause suchen. Es handelte sich um eine Unterstützung, da bei mir eben mehr Leute schauen. Facebook hat aber ein Verbot, Tiere zum Verkauf, verschenken oder adoptieren anzubieten. Nur wusste ich das bisher nicht. Nun wurde Wolf Nein Danke komplett verboten und die denken anscheinend, dass ich dahinter stecke. Dabei habe ich damit nichts zu tun. Ich betreibe auch nicht www.wolfsmonitor.com oder Wolf Ja Bitte in Facebook. Es ist schon lustig, was ich alles noch machen soll.
Nein, ich bin ich und betreibe nichts weiter. Alles, was mit den wilden Wölfen, Wölfen und Wolfhunden zu tun hat, habe ich bei mir im Profil geschrieben.
Ich muss mich wieder dran gewöhnen, aber ich werde die 30 Tage sperre, mich dann eben hier "austoben". hahaha.
Nein, ich bin ich und betreibe nichts weiter. Alles, was mit den wilden Wölfen, Wölfen und Wolfhunden zu tun hat, habe ich bei mir im Profil geschrieben.
Ich muss mich wieder dran gewöhnen, aber ich werde die 30 Tage sperre, mich dann eben hier "austoben". hahaha.
Mit Suri und Izzy auf den Spuren des Rodewalder Wolfsrudels
7 Welpen wurden 2019 geboren, 2 Jährlinge sollen dabei sein und die Mutter und Roddy, der Vater. Die Landesjägerschaft hat angeblich ein Video, auf dem 4 "erwachsene" Wölfe seien. Erwachsen ist ein Wolf erst mit frühestens 4 Jahren. Geschlechtsreif mit 2-3 Jahren. Im wesentlichen ausgewachsen von der Höhe mit gut 11 Monaten aber sie wachsen durchaus auch bis gut 4 Jahre. Das nur am Rande.
Wie dieser Tage die örtliche Tageszeitung aus dem Landkreis Nienburg Die Harke rausgefunden hat, haben 50 Weidetierhalter Anträge auf Fördermittel gestellt bisher. Leider sind nur 9 bis jetzt genehmigt und ausgezahlt. 2 davon kennen wir, weil wir mit wiki Wolves da gezäunt haben. Zu letzt im Juli bei einem Rinder Hobbyhalter 2 Weiden zu je gut 1 km. Das waren Weide Nr. 3 und 4. Der Kontakt kam beim Gassigehen mit Suri und Izzy an einer Weide mit seinem Vater zustande. Ich hatte ihm angeboten zu helfen. 2 Tage später meldete sich der Sohn und 10 Tage später war die Weide gezäunt! Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg. Eins ist aber klar, Martin ist voll am Ball geblieben, denn er berichtete, dass man Tage braucht, um telefonisch beim Wolfsbüro durch zu kommen.
Der Nds. Umweltminister Olaf Lies, SPD, wollte alles besser und unkomplizierter machen, tatsächlich hat er das Nds Wolfsmanagement an die Wand gefahren. Die besten Leute haben das Wolfsbüro verlassen. Sie haben den Mist, den der Minister in seiner Egozentrik verzapft, nicht mehr ertragen.
Selbst Wolf Nein Danke hat dringend empfohlen, dass die Weidetierhalter ihre Tiere schützen! Wenn die 50 Anträge endlich abgearbeitet sind, dann sind übrigens auch die wesentlichen Weiden eingezäunt im Wolfsgebiet. Bisher ist es trotz 11 Wölfen relativ ruhig. Es ist nicht auszuschließen, dass unsere Wolfschutz Spaziergänge etwas gebracht haben!
Bitter war heute die 5 Kälber hinter dem altertümlichen Stacheldraht sehen zu müssen. 500 m übers Feld ist die Weide, die wir wolfsabweisend gezäunt haben mit 6 fach Stromlitze mit Solarpanell und 6.700 Volt drauf! Im ersten Foto sicher eingezäunte glückliche Rinder.
Wie dieser Tage die örtliche Tageszeitung aus dem Landkreis Nienburg Die Harke rausgefunden hat, haben 50 Weidetierhalter Anträge auf Fördermittel gestellt bisher. Leider sind nur 9 bis jetzt genehmigt und ausgezahlt. 2 davon kennen wir, weil wir mit wiki Wolves da gezäunt haben. Zu letzt im Juli bei einem Rinder Hobbyhalter 2 Weiden zu je gut 1 km. Das waren Weide Nr. 3 und 4. Der Kontakt kam beim Gassigehen mit Suri und Izzy an einer Weide mit seinem Vater zustande. Ich hatte ihm angeboten zu helfen. 2 Tage später meldete sich der Sohn und 10 Tage später war die Weide gezäunt! Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg. Eins ist aber klar, Martin ist voll am Ball geblieben, denn er berichtete, dass man Tage braucht, um telefonisch beim Wolfsbüro durch zu kommen.
Der Nds. Umweltminister Olaf Lies, SPD, wollte alles besser und unkomplizierter machen, tatsächlich hat er das Nds Wolfsmanagement an die Wand gefahren. Die besten Leute haben das Wolfsbüro verlassen. Sie haben den Mist, den der Minister in seiner Egozentrik verzapft, nicht mehr ertragen.
Selbst Wolf Nein Danke hat dringend empfohlen, dass die Weidetierhalter ihre Tiere schützen! Wenn die 50 Anträge endlich abgearbeitet sind, dann sind übrigens auch die wesentlichen Weiden eingezäunt im Wolfsgebiet. Bisher ist es trotz 11 Wölfen relativ ruhig. Es ist nicht auszuschließen, dass unsere Wolfschutz Spaziergänge etwas gebracht haben!
Bitter war heute die 5 Kälber hinter dem altertümlichen Stacheldraht sehen zu müssen. 500 m übers Feld ist die Weide, die wir wolfsabweisend gezäunt haben mit 6 fach Stromlitze mit Solarpanell und 6.700 Volt drauf! Im ersten Foto sicher eingezäunte glückliche Rinder.
Samstag, 30. Juni 2018
Die 2jährige Izzy Siouxtala x Lobine Filmwolf Tochter sucht dringend ein neues zu Hause
Diese 2 jährige Amerikanische Wolfhündin, mid Content, sucht dringend ein neues zu Hause. Sie ist eine Izzy Siouxtala x Lobine (Filmwolf) Tochter aus 2016. Sie ist in einer Wohnung mit Garten, älterer Siberian Husky Hündin und auch Kindern groß geworden. Vorausgesetzt wird ein Haus mit Garten und ausbruchsicherem Zaun (2 m und Untergrabungsschutz). Im Moment lebt sie in einem Stadtbereich, von wo sie problemlos durch die Straßen in die 5 - 10 min entfernten Felder an der Leine geht. Sie ist vorsichtig, kommt sowohl im Verhalten als auch Aussehen ganz nach ihrem Vater. Zu Frauen fasst sie schneller Kontakt als zu Männern. Ein nicht kastrierter Rüde sollte dabei sein, am besten ein Wolfhund. Interessenten sollten sehr sehr viel Geduld haben. Sie geht täglich mehrmals spazieren. Autofahren kann sie auch - sie ist bei mir mit Izzy mitgefahren, allerdings ist sie sonst sehr selten Auto gefahren. Sie ist kein Gehege oder Zwinger Hund, sondern lebt wie ein normaler Familienhund mit in der Wohnung/Haus.
Wer ernsthaftes Interesse hat, schickt mir bitte eine Nachricht, nuno@online.de . Wolfhunderfahrung wäre von Vorteil, weil man sich sonst nicht vorstellen kann, dass es nicht so einfach wird, wie die Vergangenheit gezeigt hat.
Hier 2 Videos der Mutter: https://www.youtube.com/watch?v=XK4A4XCuTzs https://www.youtube.com/watch?v=sYz9XQLiDY8&t=70s
Montag, 11. Juni 2018
Ab sofort - Wolfsseminare - Basics, Wo lebt der Wolf, Wolfsverhalten
Die Idee, Seminare über den Wolf zu geben, hatte ich bereits 2008. Wolfsvorträge habe ich jede Menge schon gehalten in Umwelt/Natur Musen, vor wissenschaftlichen Vereinen, Hundeschulen, Dorfgemeinschaften, Schulen usw. Auf dem Podium habe ich schon über den Wolf diskutiert mit Staatssekretären, Jägerpräsidenten, Biologen usw. Meinen ersten Wolfsvortrag habe ich bereits in 2005 mit der europäischen Wölfin Inge gehalten. Ich stehe seit gut 10 Jahren mit allen wichtigen Wolfsbiologen und Wolfsgenetikern in Kontakt. Täglich bewege ich mich mit meinen Tieren im Gebiet der wilden Wölfe.
Was mir leider immer wieder auffällt, es wird häufig nur unvollkommen über Wölfe und ihr Verhalten aufgeklärt. Je mehr man über den Wolf weiß, desto gelassener wird man.
Damit Interessierte etwas mehr hinter die Kulissen schauen können, habe ich ein Seminar entwickelt, dass alles abdeckt. Es handelt sich dabei um ein Tagesseminar, das von 12 - ca. 19 Uhr geht. Es beinhaltet 3 verschiedene Blöcke. Das besondere daran ist, dass die Teilnehmer dabei auch die Chance haben, meine 9 Wolfshunde, die bis zu 98 % Wolf sind, zu erleben - wenn sie sich denn zeigen. Ich weiß zwar nur zu genau, dass es eines jedermanns Traum ist, einen Wolf anzufassen. Allerdings kann ich es nicht für Gut heißen, wenn dafür Wolfswelpen ihrer Mutter weggenommen und mit der Flasche groß gezogen werden, in der Hoffnung, dass sie dann offener mit fremden Menschen sind. Denn da fängt das Verständnis für den Wolf bereits an, "Wie verhält er sich eigentlich wirklich?". 7 meiner Tier sind 80 - 98 % Wolf und verhalten sich dementsprechend vorsichtig - obwohl sie von klein an mit Menschen groß geworden sind.
Der zweite Teil führt uns dann in das Gebiet "meiner" wilden Wolfsrudel. Wir werden allerdings ziemlich sicher keinen Sehen und auch Spuren und Kot sind Jahreszeiten abhängig mal mehr und mal weniger zu sehen. Es geht vielmehr darum, ein Gefühl für ihren Lebensraum zu bekommen.
In dem 3. Teil werden wir dann anhand von den öffentlich auf YouTube einsehbaren Videos, die Menschen mit ihrem Handy gedreht haben, als sie auf einen Wolf getroffen sind, das Wolfsverhalten betrachten und analysieren. Bei diesen Videos befinden sich auch welche, die dort gedreht wurden, wo wir zuvor unseren Spaziergang gemacht haben.
Das Seminar ist ausdrücklich nur für Kleingruppen von 1 - 5 Personen gedacht. Es beinhaltet Getränke und eine Kleinigkeit zu Essen. Die Aufwandentschädigung beläuft sich für 1 Person auf 170 Euro, für 2 Personen auf 120 Euro je Person, für 3 Personen auf 90 Euro je Person und für 4 Personen auf 80 Euro je Person. Es wird keine Garantie gegeben, dass wir in dem Gebiet der wilden Wölfe einen sehen oder Spuren finden. Auch kann ich keine Garantie geben, dass meine höherprozentigen Wolfhunde zum "Kuscheln" kommen.
Interessierte können sich bei mir für weitere Informationen und Zwecks Terminabsprache melden, am besten per eMail zunächst: nuno@online.de .
Christian Berge
Buchholz Aller
Niedersachsen
Was mir leider immer wieder auffällt, es wird häufig nur unvollkommen über Wölfe und ihr Verhalten aufgeklärt. Je mehr man über den Wolf weiß, desto gelassener wird man.
Damit Interessierte etwas mehr hinter die Kulissen schauen können, habe ich ein Seminar entwickelt, dass alles abdeckt. Es handelt sich dabei um ein Tagesseminar, das von 12 - ca. 19 Uhr geht. Es beinhaltet 3 verschiedene Blöcke. Das besondere daran ist, dass die Teilnehmer dabei auch die Chance haben, meine 9 Wolfshunde, die bis zu 98 % Wolf sind, zu erleben - wenn sie sich denn zeigen. Ich weiß zwar nur zu genau, dass es eines jedermanns Traum ist, einen Wolf anzufassen. Allerdings kann ich es nicht für Gut heißen, wenn dafür Wolfswelpen ihrer Mutter weggenommen und mit der Flasche groß gezogen werden, in der Hoffnung, dass sie dann offener mit fremden Menschen sind. Denn da fängt das Verständnis für den Wolf bereits an, "Wie verhält er sich eigentlich wirklich?". 7 meiner Tier sind 80 - 98 % Wolf und verhalten sich dementsprechend vorsichtig - obwohl sie von klein an mit Menschen groß geworden sind.
Der zweite Teil führt uns dann in das Gebiet "meiner" wilden Wolfsrudel. Wir werden allerdings ziemlich sicher keinen Sehen und auch Spuren und Kot sind Jahreszeiten abhängig mal mehr und mal weniger zu sehen. Es geht vielmehr darum, ein Gefühl für ihren Lebensraum zu bekommen.
In dem 3. Teil werden wir dann anhand von den öffentlich auf YouTube einsehbaren Videos, die Menschen mit ihrem Handy gedreht haben, als sie auf einen Wolf getroffen sind, das Wolfsverhalten betrachten und analysieren. Bei diesen Videos befinden sich auch welche, die dort gedreht wurden, wo wir zuvor unseren Spaziergang gemacht haben.
Das Seminar ist ausdrücklich nur für Kleingruppen von 1 - 5 Personen gedacht. Es beinhaltet Getränke und eine Kleinigkeit zu Essen. Die Aufwandentschädigung beläuft sich für 1 Person auf 170 Euro, für 2 Personen auf 120 Euro je Person, für 3 Personen auf 90 Euro je Person und für 4 Personen auf 80 Euro je Person. Es wird keine Garantie gegeben, dass wir in dem Gebiet der wilden Wölfe einen sehen oder Spuren finden. Auch kann ich keine Garantie geben, dass meine höherprozentigen Wolfhunde zum "Kuscheln" kommen.
Interessierte können sich bei mir für weitere Informationen und Zwecks Terminabsprache melden, am besten per eMail zunächst: nuno@online.de .
Christian Berge
Buchholz Aller
Niedersachsen
Debatte mit der Nds. Staatssekretärin, dem Nds. Jägerpräsidenten und einem Vorsitzender der Nds. Mutterkuhhalter
Freitag, 27. April 2018
Deutschen können gut mit dem Wolf - 79 % in Deutschland Pro Wolf
Die Umfrage kommt gerade richtig. 79 % sind ok mit dem Wolf. Es gibt KEIN Stadt - Land Gefälle! Und es wurde klar bestätigt, dass der Wolf eher ein Problem der 60 Jahre + Generation ist. Genau die sind weit mehrheitlich auch meist nur auf den Wolfsveranstaltungen vertreten! Insgesamt sieht es also gut aus für den Wolf für die Zukunft in Deutschland.
Montag, 9. April 2018
Klare Aussage von Trapper Fischer, aus den USA, der die Thüringer Hybriden fangen sollte
Schöne Aussage von dem Trapper Jacob Fischer aus Michigan, der die Hybriden in Thüringen fangen sollte. "Auch in den USA gibt es (natürlich) Hybridisierung. Man lebt mit dem Problem! Spezielle Maßnahmen werden nicht ergriffen." Noch Fragen?!
Mittwoch, 4. April 2018
2 wilde Wolfshybriden sind keine Gefahr für die Zentraleuropäische Flachlandpopulation!
Endlich hat auch die Ministerin verstanden, dass es kein direktes "Tötungsgesetz (Entnahme)" für wilde Wolfshybriden gibt und diese genauso geschützt sind, wie die wilden Wölfe. Das ist ja schon mal ein Anfang, weil das Ministerium in seinen Rechtfertigungsversuchen (sollten Erklärungen für ihr Vorgehen sein) das bisher leider falsch dargestellt hatte.
Genau, nur aufgrund einer Ausnahmegenehmigung, die ihre Rechtsgrundlage in § 45 Abs. 7 Nr. 2 (oder 1) BundesNatSchG haben muss, darf überhaupt so ein Wolfshybride geschossen werden. Aber, die Frage ist doch, sind 6 oder nun nur noch 2 Wolfshybriden eine Gefahr für die Art Deutscher Wolf = Zentraleuropäische Flachlandpopulation (die ja auch die 600 - 1000 Wölfe in Westpolen beinhaltet, also 1.200 - 2.000 Wölfe aktuell)? Nein, natürlich nicht! Weltweit gibt es in jeder Wolfspopulation 4 - 13 % Wolfshybriden und das bedeutet, dass das wissenschaftlich normal ist. Italien ist da Ausreißer mit über 20 %, weil sie gut 1 Mio Straßenhunde haben. Eine Ausnahmegenehmigung darf deshalb von daher gar nicht erteilt werden.
Darum nochmal meine eindringliche Bitte, stoppen Sie den Wahnsinn, Frau Anja Siegesmund von den Grünen.
Genau, nur aufgrund einer Ausnahmegenehmigung, die ihre Rechtsgrundlage in § 45 Abs. 7 Nr. 2 (oder 1) BundesNatSchG haben muss, darf überhaupt so ein Wolfshybride geschossen werden. Aber, die Frage ist doch, sind 6 oder nun nur noch 2 Wolfshybriden eine Gefahr für die Art Deutscher Wolf = Zentraleuropäische Flachlandpopulation (die ja auch die 600 - 1000 Wölfe in Westpolen beinhaltet, also 1.200 - 2.000 Wölfe aktuell)? Nein, natürlich nicht! Weltweit gibt es in jeder Wolfspopulation 4 - 13 % Wolfshybriden und das bedeutet, dass das wissenschaftlich normal ist. Italien ist da Ausreißer mit über 20 %, weil sie gut 1 Mio Straßenhunde haben. Eine Ausnahmegenehmigung darf deshalb von daher gar nicht erteilt werden.
Darum nochmal meine eindringliche Bitte, stoppen Sie den Wahnsinn, Frau Anja Siegesmund von den Grünen.
Freitag, 30. März 2018
Auch Fachleute haben verstanden, dass niemand wilde Wolfshybriden töten muss
Spannend, dass kurz hintereinander führende Wissenschaftler zu dem Ergebnis kommen, dass das Tötungsbegehren von wilden Wolfshybriden, besser Wolf-Hund-Mischlingen, von Politikern forciert und nur ein künstliches "Problem" ist.
Erst wurde am 08.03.2018 von den führenden Wolfs- und Wolfshybriden Genetikern dieser Welt, wie Robert. K. Wayne, Bridgett von Holdt, Ettore Randi u.a. ein Fachaufsatz veröffentlicht, wo in der Zusam menfassung zum Ergebnis kommt, dass man die wilden Hybriden besser nicht tötet:
"Back-crossed individuals are typically integrated into wolf packs,
and disruption of pack structure due to culling may enhance hybridisation
(Moura et al., 2014). Therefore, even if admixed individuals could
be unambiguously identified, their removal may be ineffective and
could eventually generate more hybrids. The efficient management
of admixed populations should be focused, instead, on reducing the
factors which cause hybridisation, such as small population size, the
presence of free-ranging dogs and unregulated hunting (Moura et al.,
2014). Also, increasing the proportion of natural wolf habitats and
their natural prey may enhance retention of wolf genomic elements by
natural selection."
https://scienmag.com/new-genetic-research-shows-extent-of-cross-breeding-between-wild-wolves-and-domestic-dogs/
Der Fachaufsatz ist unten verlinkt und man kann ihn sich als PDF runterladen.
Und nun legen sogar die Fachleute der LCIE nach:
http://woelfeindeutschland.de/lcie-in-trient-hybridisierung-im-mittelpunkt//
Es gibt mittlerweile zahlreiche genetische Fachaufsätze, die belegen, dass die Hybridisierung zwischen Wolf und Hund zwischen 4 - 13 % in den Wolfspopulationen dieser Welt liegt. Trotzdem entwickelt sich die reine Wolfspopulation natürlich weiter. Hybriden selbst kreuzen sich in 7 Generationen zurück zum Wolf. So ist vor ca. 1000 Jahren in den USA der Grauwolf auch zum "Schwarzwolf" geworden - und in Italien gibt es auch mittlerweile reine schwarze europäische Wölfe. Kein Wunder hat Dr. Erik Zimen schon in den 1970ern die ersten schwarzen Hybriden gesehen, und man hatte seinerzeit entschieden, nichts dagegen zu machen.
Aktuell kann ich nur hoffen, dass die Grüne Thüringische Umweltministerin Anja Siegesmund noch die Notbremse zieht und die vermutlich verbliebenen 2 lebenden Hybriden am Leben lässt. Sie hat bisher gegen den aktuellen Stand der Wissenschaft gehandelt und da Hybriden genauso wie wilde Wölfe geschützt sind, hat sie und ihre Handlanger sich strafbar gemacht.
Auch hoffe ich sehr, dass endlich ein Umdenken bei den Deutschen Wolfsverantwortlichen stattfindet, und sie endlich verstehen, dass die in den Wolfsmanagement Plänen festgehaltenen Tötungen der Hybriden rausgenommen wird.
Erst wurde am 08.03.2018 von den führenden Wolfs- und Wolfshybriden Genetikern dieser Welt, wie Robert. K. Wayne, Bridgett von Holdt, Ettore Randi u.a. ein Fachaufsatz veröffentlicht, wo in der Zusam menfassung zum Ergebnis kommt, dass man die wilden Hybriden besser nicht tötet:
"Back-crossed individuals are typically integrated into wolf packs,
and disruption of pack structure due to culling may enhance hybridisation
(Moura et al., 2014). Therefore, even if admixed individuals could
be unambiguously identified, their removal may be ineffective and
could eventually generate more hybrids. The efficient management
of admixed populations should be focused, instead, on reducing the
factors which cause hybridisation, such as small population size, the
presence of free-ranging dogs and unregulated hunting (Moura et al.,
2014). Also, increasing the proportion of natural wolf habitats and
their natural prey may enhance retention of wolf genomic elements by
natural selection."
https://scienmag.com/new-genetic-research-shows-extent-of-cross-breeding-between-wild-wolves-and-domestic-dogs/
Der Fachaufsatz ist unten verlinkt und man kann ihn sich als PDF runterladen.
Und nun legen sogar die Fachleute der LCIE nach:
http://woelfeindeutschland.de/lcie-in-trient-hybridisierung-im-mittelpunkt//
Es gibt mittlerweile zahlreiche genetische Fachaufsätze, die belegen, dass die Hybridisierung zwischen Wolf und Hund zwischen 4 - 13 % in den Wolfspopulationen dieser Welt liegt. Trotzdem entwickelt sich die reine Wolfspopulation natürlich weiter. Hybriden selbst kreuzen sich in 7 Generationen zurück zum Wolf. So ist vor ca. 1000 Jahren in den USA der Grauwolf auch zum "Schwarzwolf" geworden - und in Italien gibt es auch mittlerweile reine schwarze europäische Wölfe. Kein Wunder hat Dr. Erik Zimen schon in den 1970ern die ersten schwarzen Hybriden gesehen, und man hatte seinerzeit entschieden, nichts dagegen zu machen.
Aktuell kann ich nur hoffen, dass die Grüne Thüringische Umweltministerin Anja Siegesmund noch die Notbremse zieht und die vermutlich verbliebenen 2 lebenden Hybriden am Leben lässt. Sie hat bisher gegen den aktuellen Stand der Wissenschaft gehandelt und da Hybriden genauso wie wilde Wölfe geschützt sind, hat sie und ihre Handlanger sich strafbar gemacht.
Auch hoffe ich sehr, dass endlich ein Umdenken bei den Deutschen Wolfsverantwortlichen stattfindet, und sie endlich verstehen, dass die in den Wolfsmanagement Plänen festgehaltenen Tötungen der Hybriden rausgenommen wird.
Dienstag, 27. März 2018
Sie haben es getan - 3 Wolfhundmischlinge in Thürigen wurden kaltblütig erschossen
In einer Pressekonferenz hat die Grünen Umweltministerin Anja Siegesmund mitgeteilt, dass 3 Hybriden mit Schlingenfallen gefangen wurden und dann von Jägern erschossen wurden. Die Perversität kennt keine Grenze! Dabei hätte ein Tierarzt dabei sein müssen, der die Tiere hätte betäuben können, damit man sie in der Gehege in den Alternativen Bärenpark nach Worbis hätte bringen können. Mir fehlen die Worte.
https://www.mdr.de/thueringen/west-thueringen/gotha/wolfsmischlinge-tot-100.html
Und nun das auch noch. Was für ein hin und her. Nun haben sie es nach nicht mal einer Stunde wieder rausgenommen, dass ein Trapper sie angefüttert hat und dann mit Schlingfallen gefangen und dann Jäger sie erschossen haben.
Aber wir haben die Screenshots
https://www.mdr.de/thueringen/west-thueringen/gotha/wolfsmischlinge-tot-100.html
Und nun das auch noch. Was für ein hin und her. Nun haben sie es nach nicht mal einer Stunde wieder rausgenommen, dass ein Trapper sie angefüttert hat und dann mit Schlingfallen gefangen und dann Jäger sie erschossen haben.
Aber wir haben die Screenshots
Da ging aber jemanden ganz klar der Popo auf Grundeis. Ich habe keinen Zweifel, dass es so war. Der shitstorm läuft sowieso und wurde gerade zum Orkan.
Frau Ministerin Siegesmund, der Wolf Kurti hat schon ihrem ParteiKollegen Stefan Wenzel seine Regierungstätigkeit und den Umweltministerposten gekostet. Sie werden jetzt auch bei der nächsten Wahl keinen Blumentopf mehr gewinnen. Wer als Grüner derart vorgeht, gehört auch nicht in dieses Amt. Sie haben die Ideale der Natur verraten.
Montag, 19. März 2018
Der Wolfskanal
Ich habe nun einen Wolfskanal bei YouTube und Facebook eingerichtet. Ich werde mit Videos aus dem Wolfsrevier berichten, wenn ich mit meinen Tiere dort unterwegs bin. Aber vor allem werde ich über die aktuelle Situation zu den deutschen Wölfen berichten und kommentieren und zwar mittels Video.
Schaut hier in das erste Video rein. Habt viel Spaß.
https://www.youtube.com/watch?v=fSy2z3nThM4&feature=youtu.be
Schaut hier in das erste Video rein. Habt viel Spaß.
https://www.youtube.com/watch?v=fSy2z3nThM4&feature=youtu.be
Donnerstag, 15. März 2018
Wer heute Abend noch nichts vor hat ...
.... und sich ausgiebig über Wölfe informieren möchte, geht hier hin:
http://wolfsmonitor.de/?p=12862
http://wolfsmonitor.de/?p=12862
Umweltminister Lies bekommt nun auch von den Wolfsberatern Gegenwind
Vielen Dank für die klaren Worte in seinem Offenen Brief an Herrn Giese aus Aurich. Es ist schön, dass sich endlich auch ein paar aus dem Wolfsumfeld trauen, klare Worte zu sagen. Es ist unglaublich, wie Lies den Wolf "schlecht redet". Er hat immer noch nicht die Wolfsbiologie verstanden.
Dienstag, 13. März 2018
Was reitete bloß das Lieschen? Er strotzt nur so vor Populismus
Dabei sind das alles schon längst geklärte Dinge. Wann macht Olaf Lies, seit ein paar Monaten als Umweltminister in Niedersachsen im Amt endlich seine Hausaufgaben? Das Bundesumweltministerium hat in (mindestens) 3 sehr guten Berichten das Thema Wolf aufgearbeitet. Wer das liest, der gibt garantiert nicht mehr solchen Unsinn von sich. Herr Lies lesen Sie bitte den Bericht für den Bundestag, der irgendwann im Oktober 2015 das Thema Wolf ausgiebig debattiert hatte. Dann den Bericht für die Umweltministerkonferenz im Frühjahr 2017. Und last but not least das Protokoll vom Umwelt (Landwirtschafts) Ausschuss des Niedersächsischen Landtages im August 2017.
Das Lieschen verbreitet nach seinem Besuch in Brüssel letzte Woche seine Niederlage als Erfolg. Tatsächlich hat doch nur 1 Tag vor seinem Besuch am 07.03.2018 sich die EU-Kommission ganz klar zum Wolf positioniert in einer großen Konferenz! Sinngemäß wurde gesagt: „Wie sollen wir afrikanischen Ländern nahelegen können, dass sie ihre Raubtiere, wie beispielsweise Löwen, zu schützen haben, wenn wir nicht einmal die eigenen karnivoren Wildtiere schützen wollen?“
Einmal mehr Fakenews entlarvt
Könnt ihr euch noch daran erinnern, dass am 30.01.2018 ein Wolf einen Jagdhund, eine Bracke, getötet hatte? Es gab erst sich widersprechende Aussagen. Lest die erste Pressemeldung, dann die Darstellung von dem Kontaktbüro, Wotschikowskys Richtigstellung und schlussendlich die Mitteilung von heute, die ganz klar bestätigt, dass der stellvertretende Forstliche Leiter des Biosphärenreservates so was von gelogen hat, dass es auf keine Kuhhaut geht! Er wollte seinen Arsch retten. Der Mann soll sich in Grund und Boden schämen. Wie armseelig muss man sein, um so etwas zu tun. http://www.jawina.de/wolfsangriff-auf-bracke-chronik-eines…/ und hier nochmal die ursprüngliche Nachricht nur 2 Tage danach https://www.jagderleben.de/news/jagdhund-wolf-getoetet . Hier Wotsch seine Bedenken http://woelfeindeutschland.de/viele-offene-fragen-um-geris…/ und im Anhang die Mittelungen vom Kontaktbüro. Einmal mehr ist eine Fakegeschichte aufgeflogen. Wie ich es hasse!
Sonntag, 11. März 2018
Gekommen um zu bleiben, der Wolf in Niedersachsen
Am Donnerstag den 15.03.2018 um 19 Uhr werden Wiebke Wendorff, Theo Grüntjens und Christian Berge im Schützenhaus Am Sportplatz in Brelingen, 30900 Wedemark über Wölfe, Wölfe und Pferde im Besonderen sprechen. Brelingen ist ein Reiterdorf und in den vergangenen Wochen sind mehrfach von unterschiedlichen Menschen 3 und 4 Wölfe gesehen worden.
Der Eintritt beträgt 4 Euro, Getränke kann man in der angeschlossenen Gastronomie erwerben.
Im Foto der einzige bisher in der Wedemark bekannte Wolf war in 2015 Punkt. Er war in Meitze und Bissendorf-Wietze. Leider wurde er am 15.04.2015 ausgerechnet auch noch in der Wedemark auf der A 7 zwischen Mellendorf und Berhof überfahren. Er stammte von dem legendären 2014er Wurf aus Munster ab, wo auch Kurti herkam. Punkti war ein Wanderwolf, der bis nach Holland lief und zurück nach Munster kam. Um dann nochmal nach Cuxland zu laufen, bevor er über das Steinhuder Meer in die Wedemark kam, um dort zu sterben. Er wurde nur 11 Monate alt.
Der Eintritt beträgt 4 Euro, Getränke kann man in der angeschlossenen Gastronomie erwerben.
Im Foto der einzige bisher in der Wedemark bekannte Wolf war in 2015 Punkt. Er war in Meitze und Bissendorf-Wietze. Leider wurde er am 15.04.2015 ausgerechnet auch noch in der Wedemark auf der A 7 zwischen Mellendorf und Berhof überfahren. Er stammte von dem legendären 2014er Wurf aus Munster ab, wo auch Kurti herkam. Punkti war ein Wanderwolf, der bis nach Holland lief und zurück nach Munster kam. Um dann nochmal nach Cuxland zu laufen, bevor er über das Steinhuder Meer in die Wedemark kam, um dort zu sterben. Er wurde nur 11 Monate alt.
Seit 40 Jahren keine Wolfsangriffe auf Menschen!
In der Ausgabe von DER SPIEGEL vom 03 03.2018, 10/2018 in einem Beitrag von Julia Koch:
„In Europa hat es in den letzten 40 Jahren keine tödlichen Wolfsangriffe auf Menschen gegeben“, sagt der Forscher, der 2002 für die in Fachkreisen „Linnell-Report“ genannte Studie Wolfsattacken der vergangenen 450 Jahre auf Menschen ausgewertet hat......., sagt Linnell: „Politiker und Wolfsgegner machen den Menschen Angst, um sie zu manipulieren“, so der Wissenschaftler. „Das ist zynisch und schmutzig, aber der Trick wird oft angewandt, einfach weil er so gut funktioniert.“
Niedersächsischer Umweltminister Olaf Lies versucht eine Niederlage noch als Erfolg zu verkaufen
Das Lieschen hat im Klartext in Brüssel nichts erreicht! Er hat die gleiche Ansage bekommen, wie der geschäftsführende Bundeslandwirtschaftsminister Schmidt schon im Dezember 2017. Erst der günstige Erhaltungszustand muss da sein, bevor über die Lockerung des Schutzstatus für Wölfe nachgedacht werden kann. Wie sich das liest, "30 Erwachsene Wölfe ", dass der sich nicht in Grund und Boden schämt. Der Mann macht mich ärgerlich. Er ist ein Trottel! Deichschutz? Die Wölfe interessiert der Deich nicht! Wie kann man nur so ignorant sein?!
Lies ist ein Sprücheklopper! Ich bin im Moment nur froh, dass die Mitarbeiter des Umweltministeriums die Rechtslage verstanden haben und wie die Wolfswissenschaft funktioniert. Das Lieschen leider nicht!
Niedersächsische CDU-Landtagsfraktion verkommt zur Satire Partei!
Mein Kommentar auf der Seite der CDU-Fraktion:
"Ich wusste gar nicht, dass Deutschland - wiedermal - andere Länder besetzen möchte?! Denn ein Wolfsrudel lebt auf ca. 250 qkm. Wenn Deutschland 40.000 Wölfe bekommen sollte, wären das 1.400 Wolfsreviere bei 350.000 qkm, die Deutschland groß ist. Dann müsste aber Deutschland Flächendeckend besetzt sein. Gehen wir mal von optimistischen 10 Wölfen je Rudel aus (7-8 ist eher normal), dann käme ich auf 14.000 Wölfe. Nach Herrn Bäumers Rechnung müssten wir also noch Länder in einer Größenordnung von gut 650.000 qkm "annektieren" (14.000 Wölfe x 2,85 = 40.000 Wölfe). Herr Bäumer, was schlagen Sie denn vor? Wie damals, die Benelux Staaten? Polen? Österreich? Das würde immer noch nicht reichen! Ahhh, Frankreich noch, dann passt es. Was mich am meisten erschreckt ist, dass Landtagsabgeordnete wie Herr Bäumer auch in wirklich wichtigen Dingen entscheiden dürfen. Und frustriert mich! Meine Empfehlung Herr Bäumer legen Sie ihr Mandat nieder, richten Sie nicht noch mehr Schaden an!"
Da kann man nicht mal mehr den Kopf schütteln.... - es gibt in den klassischen Wolfsändern wie Russland, Kasastan, Canada gerade mal so viele Wölfe. In Rumänien, Bulgarien, Italien, Spanien, Balkan, also alles Länder mit 40 Jahren und mehr Wolfstradition und ähnlich großen Flächen leben 2.500 - 4.000 Wölfe - und dass schon seit Jahrzehnten. Wir haben in Deutschland die Europäische Flachlandpopulation. Das merkt man sehr deutlich, denn sie suchen sich die Moorigen Habitate aus. In unseren Mittelgebirgen gibt es so gut wie keine Wölfe. Aus dem "Sperrgürtel" Bayern und Baden-Württemberg schafft es kaum ein Wolf der Alpinen Population nach Norden in die Mittelgebirge. Die illegalen Abschüsse sind dort leider anscheinend an der Tagesordnung. Im Klartext, Deutschland wird zu keiner Zeit flächendeckend von Wölfen besiedelt sein. Wenn wir von der Hälfte ausgehen, dann kommen wir auf 7.000 Wölfe - theoretisch. Wenn wir die Einflüsse wie Verkehr und illegale Abschüsse dazu nehmen, werden wir uns ebenfalls bei 4 - vielleicht optimistisch geschätzt 5.000 Wölfe einpendeln in 10 - 12 Jahren. Wie eben die eingangs benannten europäischen Partner.
http://www.cdu-fraktion-niedersachsen.de/presse/baeumer-benoetigen-dringend-ein-effektives-wolfsmanagement-2030-werden-40-000-woelfe-in-deutschland-leben/
Freitag, 23. Februar 2018
Endlich mal wieder sachliche Statements aus dem Niedersächsischen Umweltministerium
Winsen Aller, gestern Abend (22.02.2018), gut 400 Besucher kamen zu der von dem Gemeinde Bürgermeister Dirk Oelmann organisierten und moderierten Veranstaltung zum Thema Wolf. Das Podium war interessant und ausgewogen besetzt: Die Herren Knorr und Palandt, federführend für den Wolf im Niedersächsischen Umweltministerium, der Polizeichef aus Bergen, der Ordnungsamtsleiter aus Winsen, der ehemalige und der aktuelle CDU Landtagsabgeordnete, ein betroffener Bürger und der Hegeringsvorsitzende der Jägerschaft sowie der Bundesförster und Wolfsberater Herr Tilk aus Meißendorf.
Knorr und Palandt machten von Anfang an deutlich, dass entgegen dem Eindruck, den die Medien durch Groko Vereinbarung in Land und Bund transportiert hatten, dass man sich um die Reduzierung des Wolfes bemühen wolle, dass dies nicht passieren wird. Sie haben ausdrücklich mehrfach auf die Rechtslage verwiesen und dass wir wieder lernen müssen, mit dem Wolf zu leben! Auch haben sie immer wieder betont, dass die Nutztierhalter sich um geeigneten Herdenschutz kümmern müssen und dazu ja auch Rat und Fördergelder bekämen.
Der Bundesförster Tilk spielte eine tolle Sequenz der Ostenholzer Moor Familie vor, wo er 9 Wölfe aufgenommen hatte. Er betonte nochmal, dass sowohl die Bergener als auch die Ostenholzer Wolfsfamilie heimlich sind und so gut wie gar nicht auftauchen. Schaut man in die amtliche Nutztierrisstabelle, dann gab es ganze 2 Übergriffe in 6 Jahren Wolf in diesem südlich/südöstlichen Teil des Heidekreises. Problemwolf sieht definitiv anders aus.
Soweit die Veranstaltung unter der Ankündigung des Bürgermeisters Oelmann stand, dass es sehr viele Sichtungen gegeben habe in den letzten Monaten, konnte Herr Knorr nur bestätigen, dass es lediglich eine knappe Handvoll sog. C 1 Beweise gebe, also ein Nachweis, dass der Wolf da war.
Fazit, es war eine sehr interessante Veranstaltung, die sehr sachlich von Seiten der Podiumsteilnehmer geführt wurde und die sich auch durch Provokationen aus dem Publikum nicht aus der Reserve locken ließen. Man merkt Herrn Knorr und Tilk an, dass sie wissen, worüber sie reden. Ich würde mich sehr freuen, wenn die Menschen, die sich unsicher fühlen, etwas mehr Vertrauen in die Jahrelange Erfahrung solcher Wolfskenner haben würden.
Danke an Bürgermeister Oelmann für die schöne Veranstaltung und danke an die Podiumsteilnehmer. Und schön, dass so viele Besucher da waren.
Niedersachsen ist Wolfsland und wir werden viele Dinge neu lernen müssen, aber wir schaffen das.
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