Mittwoch, 22. Februar 2017

Greifen Wölfe Stöberhunde bei Drück/Treibjagden an und töten diese auch?

Im Moment soll ein Forstamtsleiter aus Westenholz behaupten, dass hier im Revier (des Ostenholzer Moor Rudels) bei einer Drückjagd 4 von 5 Hunden von 2 Wölfen getötet worden sein sollen. Als Beleg wird ein Video von einem Jagdhund, der eine Go Pro Kamera am Halsband trägt und 2 Wölfe und einen dritten Hund zeigt, dienen. Der Revierleiter bestreitet, dass er so etwas erzählt habe. Der Jagdverband, aus dessen Reihen das stammt, bestreitet sogar, dass es den Revierleiter gebe, dabei steht er im örtlichen Telefonbuch auch als solcher und soll auch noch aktiv sein. Es scheint, der gute Mann hat Angst vor einem 'Shitstorm.

Ich empfehle allen Jägern mal den Artikel aus der aktuellen "UNSERE JAGD". Dort bestätigen 3 Jäger, die auf dem 'Truppenübungsplatz jagen, dass sie keinerlei Problem mit den Wölfen haben. Die würden sich dem Treiben immer sofort entziehen.







Aber ich nehme das als Aufhänger anhand dem Video, dass aus Schweden 2015 stammt, gleich mal aufzuzeigen, dass auch den dort gezeigten Hunden nicht wirklich etwas passiert ist. Geringfügige Verletzungen haben sie gehabt.

Wenn man sich das Video anschaut, sieht man, dass die Wölfe mit ziemlicher Sicherheit Jungwölfe sind und den Hund allenfalls testen, mobben kann man auch sagen. Wer mehrere Hunde hält, kennt derartiges gröberes Spiel unter den Tieren. Da macht immer mal einer den "Hasen".

Traurig, dass Hundeführer, das nicht erkennen. Es mag in Ausnahmefällen vorkommen, dass Hunde bei einer Drückjagd getötet werden. Das passiert aber auch durch Wildschein, Elch & Co und gehört wohl zu dem Risiko, dass ein Jäger seinen Hund aussetzt, dazu.

https://www.youtube.com/watch?v=6nSr-FEu8Lg&t=116s

Montag, 20. Februar 2017

Wölfe spielen praktisch keine Rolle bei Angriffen von Beutegreifer auf Menschen!

" Wann greifen Raubtiere Menschen an?

Seit 1955 hat es in Nordamerika, Europa und Russland fast 700 Berichte über Attacken von Raubtieren auf Menschen gegeben........ Die Mehrzahl der Zwischenfälle geht dabei auf Kojoten und Pumas in Nordamerika, Braunbären in Europa und Eisbären in der Arktis zurück.

Dagegen spielen Wölfe praktisch keine Rolle: In Europa notierten die Forscher keinen gesicherten Fall eines Wolfsangriffs auf Menschen, in Nordamerika fanden pro Jahr durchschnittlich weniger als eine Attacke statt."

http://www.spektrum.de/news/wann-greifen-raubtiere-menschen-an/1398223

http://www.nature.com/articles/srep20552

Sonntag, 19. Februar 2017

Auch in der Alpenschafwirtschaft kann man sich schützen

Dieser Schweizer Schäfer beschreibt schön, wie man auch in der Alpenschafwirtschaft seine Tiere schützen kann, ohne Wölfe zu töten:

http://gruppe-wolf.ch/dateien/HP_Interview-Schafhaltung.pdf

Ein vorhandenes Wolfsrudel schützt ein Gebiet und auch eine geschützte Schafherde

Frank Neumann hat vor 15 Jahren als erster Schäfer (in Sachsen) in wenigen Tagen über 30 Schafe verloren. Er schaffte sich Herdenschutzhunde an. Er zeigt, dass es geht. Mehr noch er bestätigt, dass ein vorhanden Wolfsrudel das Gebiet und die Herde schützt. https://youtu.be/k3Yc-kUMuoE

Samstag, 11. Februar 2017

Goldie buddelt sich unter Zaun durch - habe ich doch vor einem Jahr schon gesagt, dass sie nicht springt

Der Chef einer großen Logistik Firma hat sich selbst ins Knie geschossen. Er wollte mit seinen Fotos beweisen, dass nicht mal seine 3 m hohen Zäune, die auch noch 30 cm ins Erdreich gegraben sind, gegen Wölfe - hier die Goldenstedter Wölfin - helfen würden. Dazu veröffentlicht er auch noch auf der Website der Firma eine Fotostrecke. Und oh Wunder, man sieht sehr deutlich, dass sie sich unter durch gebuddelt hat. An 2 verschiendenen Stellen offensichtlich! Und der Zaun sieht auch nicht so stabil aus, wie er gerne glauben machen möchte. Allerdings spielt das keine Rolle, da sie ja unter durch gegangen ist. Das Gelände soll 2.600.000 qm groß sein und ist ein ehemaliger Bundeswehrgelände.

Ich habe schon vor einem Jahr gesagt, dass Goldie kein Springer sondern ein Buddler ist:

http://siouxtalaperrolob.blogspot.de/2016/02/goldenstedter-wolfin-ist-kein-springer.html

http://www.btr-transportlogistik.com/btr-transportlogistik-gmbh/aktuelles/

Copyright Foto BTR, Rehden



Und hier der Artikel in der Kreiszeitung dazu. https://www.kreiszeitung.de/lokales/diepholz/rehden-ort48541/sorgen-leute-muessen-ernst-genommen-werden-7385045.html

Montag, 6. Februar 2017

Spannend! Ein Bürger aus dem Nördlichen Landkreis Görlitz berichtet seine Erfahrungen

Hier mal die Aussage von einem Bürger, der mit 6 Wolfsrudeln und Pumpak um sich rum lebt! Die Aussage ist deshalb so interessant wie wichtig, weil sich unsere Niedersachsen daran ein Beispiel nehmen sollen!

https://www.change.org/p/wolf-pumpak-muss-weiterleben/u/19309901

Pumpak ist noch ein Teenie, der die Welt entdeckt!

Geht auf den link und unterstütz den Wolf Pumpak, der auch abgeschossen werden soll, weil die Behörden nicht verstehen, dass Teenager nun mal neugierig sind und die Welt entdecken wollen! Jungwölfe sind "Babys". Sie wachsen zwar sehr schnell und haben fast die Größe von erwachsene Wölfen, aber sie sind im Kopf erst mit 3-4 Jahren ausgewachsen - wie wir Menschen es auch erst mit 25 Jahren sind psychologisch gesehen -. www.change.org/pumpak