Mittwoch, 29. Juni 2016

Wow, sie haben den Wolfswelpen leben lassen. Es scheint, dass sie lernen.

Endlich mal ein Happy End und nicht das sinnlose abschlachten von wilden Wölfen:

http://www.nlwkn.niedersachsen.de/portal/live.php?navigation_id=7903&article_id=144935&_psmand=26

Samstag, 4. Juni 2016

Brandenburg hat es in 2000 bei dem dreibeinigen wilden Wolf Naum vorgemacht - Niedersachsen hat versagt!

Wusstet ihr schon, dass dieser wilde deutsche Wolf in Brandenburg auf drei Beinen gelebt hat?! Nahm wurde im Januar 2000 eingefangen und lebte bis an sein Lebensende in Gefangenschaft! In Niedersachsen geht sowas nicht. Der eine - Kurti - wurde erschossen und der andere - der Jungwolf bei Uelzen- entgegen § 45 Abs 5 BundesNaturschutzGesetz wochenlang rumlaufen gelassen und. zugesehen, wie er verhungert und seine Wunde im Knie so schlimm wurde, dass man ihn in den Himmel gespritzt hat, weil man meinte, daß ein dreibeiniger wolf nicht in Gefangenschaft Leben könnte. Schande über die Entscheider.


Hier könnt ihr auf Seit 45 ff. lesen, wie es ihm ergangen ist. Er soll mit 17 Jahren in Gefangenschaft gestorben sein. Schön zu sehen, wie andere Bundesländer sich echt Mühe geben, wenn es um ihre wilden Wölfe geht. Es regt mich schon wieder auf. Naum wurde auch Vater von Welpen im Wildpark Schorfheide! http://www.mlul.brandenburg.de/media_fast/4055/woelfe.pdf


Und an diejenigen gerichtet, die meinen, dass Naum damals zu viel Stress gehabt habe, denen kann ich nur entgegnen, meine Tiere leben bei mir auch in tiefen Frieden - wenn sie mit mir und Freunden/Familie sind. Wenn allerdings Fremde auftauchen, hat der ein oder andere auch Stress. Auch da glauben manche dann, dass sie so immer sind. NEIN! UNSINN!



Sonntag, 29. Mai 2016

Wolves Unleashed China

Coming soon, die Doku Behind the Scene zu der letzte Wolf: Wolves unleashed China

http://www.wolvesunleashed.com/

Mittwoch, 25. Mai 2016

Es darf alles nicht wahr sein - sie sitzen es einfach aus

Die neueste Entwicklung zu den Welpen von FT 10, der kleinen Schwester. Seit Montag Abend 21 Uhr wissen sie Bescheid, dass da Welpen sind und sind am überlegen. Angeblich dürfe man aus rechtlichen Gründen die Welpen nicht entnehmen. Darüberhinaus könnten solche Welpen nie wieder Freiheit. Beides ist totaler Unsinn. Denn § 45 Abs. 5 BundesNaturSchutzGesetz sagt ganz klar, dass ein jeder hilflsoe Jungtiere entnehmen darf, gesund und groß pflegen darf und sie dann wieder auswildern muss. Und zwar auch bei streng geschützten Tieren (wie der Wolf). Da ist die Einschränkung, dass man die Naturschutzbehörde informieren muss, die dann bestimmen kann, was damit passiert. Nämlich z.B. in eine vom Land Niedersachsen anerkannte Wildtierstation geben. Wenn sich dann herauskristallisiert, dass die Tiere doch zu offen sind, müssen sie in Zoos oder Wildparks vermittelt werden.

"§ 45 Absatz 5) Abweichend von den Verboten des § 44 Absatz 1 Nummer 1 sowie den Besitzverboten ist es vorbehaltlich jagdrechtlicher Vorschriften ferner zulässig, verletzte, hilflose oder kranke Tiere aufzunehmen, um sie gesund zu pflegen. Die Tiere sind unverzüglich freizulassen, sobald sie sich selbständig erhalten können. Im Übrigen sind sie an die von der für Naturschutz und Landschaftspflege zuständigen Behörde bestimmte Stelle abzugeben. Handelt es sich um Tiere der streng geschützten Arten, so hat der Besitzer die Aufnahme des Tieres der für Naturschutz und Landschaftspflege zuständigen Behörde zu melden. Diese kann die Herausgabe des aufgenommenen Tieres verlangen."

Das für Wildtierschutz zuständige NLWKN hat auf seiner Website deutlich gemacht, dass Wildtiere, die nicht mehr ausgewildert werden können - so etwas habe ich erlebt bei Füchsen, Rehen und Dammwild in meiner Zeit 2008/9 in der Wildtierhilfe -, gehen an Zoos usw.:

"Das Land Niedersachsen hat derzeit 22 ehrenamtlich arbeitende Betreuungsstationen nach § 45 Abs. 5 Bundesnaturschutzgesetz anerkannt. Diese Stationen nehmen verletzt, krank oder hilflos aufgefundene Wildtiere auf, um sie gesund zu pflegen und anschließend wieder auszuwildern. Nicht wildbahntaugliche Tiere werden als Dauerleihgabe in Erhaltungszuchtprojekte vermittelt, an Zoologische Gärten abgegeben oder dienen in der Betreuungsstation der Öffentlichkeitsarbeit."

Da § 45 Abs. 5 auch für streng geschützte Wildtiere gilt, gilt natürlich auch für sie die "Zooregelung" von der Gesetzessystematik.

Als ich 2008/9 in der Wildtierstation Lüneburger Heide gelebt und gearbeitet habe, habe ich Füchse und Rehe groß gezogen und ausgewildert! Es gab ein paar wenige Tiere, die eben zu Menschen freundlich waren und die hat man dann in Wildparks gegeben. Das sieht man aber sehr sehr deutlich! Darum, wenn man denn glaubte, dass Kurti zu offen war, dann hätte er auch kein Problem gehabt in ein verünftiges Gehege zu kommen (mit Partnerin).

Es ist eine Sauerei, dass sie anscheinend nicht mal versuchen, die Welpen zu finden. Wie in dem von mir geteilten Aufsatz von Wolfsmonitor geschrieben, wäre es aus wissenschaftlicher Sicht schon wichtig die Welpen zu finden, damit man dann sagen kann, wer der Vater war. Ob vielleicht ein neuer Wolf in der Nähe ist. Oder ob es Inzest mit Kurti war oder ob der Vater die Tochter gedeckt hat.

Dienstag, 24. Mai 2016

Warum wurde keine Nachsuche nach den Welpen veranlasst?

Sehr viele von uns beschäftigt die Frage, können wir nicht die Welpen suchen und retten? Nach § 45 Abs. 5 BundesNaturSchuG darf man verletzte, hilflose oder kranke Wildtiere aufnehmen und gesund pflegen. Lest auch hier http://www.nlwkn.niedersachsen.de/portal/live.php?navigation_id=8097&article_id=46125&_psmand=26

Nur eins scheint klar zu sein, die Welpen dürften auf dem Truppenübungsplatz sein. Dazu bedürften wir der Genehmigung des Standortkommandanten. Die wird er uns nicht geben. Die Frage ist, kann man ihn dann haftbar machen? Dazu müssten man dann wiederum die Welpen finden und feststellen, wann sie gestorben sind. Am Sonntag wurde die Mutter gefunden und sie soll schon einige Tage tot sein. Ein Welpe von 2-3 Wochen überlebt das vielleicht 3-4 Tage. Ein Starker vielleicht 2 Tage länger.

Eins ist aber klar, wenn das MU nicht sofort eine Suche angeordnet hat, dann haben sie wieder einmal Dreck am Stecken! Wobei auch da die Frage auftaucht, ob sie nicht schon tot waren, als man aus Berlin die Ansage bekam, dass die Fähe Welpen hatte. Aber auch da wundert mich wieder, dass Bundesförster und Wolfsberater Jörg Tilk das nicht gemerkt hat. Wie kann das sein. Eine Fähe, die max 3 Wochen alte Welpen hat, hat dicke Zitzen, weil sie da noch säugt! Auch ist das Fell am Bauch und um die Zitzen weg.

Stattdessen will er einen Autounfall als Todesursache vermutet haben.

Man kann das Blatt drehen und wenden wie man möchte, man wird den Eindruck nicht los, dass alle ganz zufrieden sind, wie es bisher gelaufen ist. 3 Jungwölfe überfahren, einer abgeschossen, einer tot gespritzt und die Welpen verhungert. Hört sich nach 5 Munsteraner Jungwölfen an, 5 sog. "Problemwölfen", die man auf eine vermeintlich elegante Art und Weise los geworden ist. Und Kurti hat man nicht umsonst abgeschossen, natürlich wollte man auch nicht seine Welpen haben.

Merkwürdiger geht es schon nicht mehr, was sich hier in Niedersachsen abspielt. Wir werden versuchen, dass alles gerichtlich aufzuklären.

Das Drama wurde durch Menschen verusacht, die in die Natur eingreifen mussten!

Jetzt haben wir das Drama!!!! Die tote Schwester von Kurti hat Welpen! Die werden jetzt verhungern! Ich habe es schon gesagt, als es bei dem Versuch eines Versuchs der Vergrämung zu der Sichtung von einer Fähe bei Kurti kam, das sie mit Sicherheit Welpen haben werden, weil es schlicht und ergreifend die Stehtage einer Wölfin sind. Die sind fast auf den Tag genau immer gleich. Mich hat damals gewundert, dass sie sicher sagen konnten, dass es die Schwester von Kurti war. Ja, die konnten sie ja auch orten mit dem Peilsender. Als Kurti kurz vor seiner Tötung wieder öfters auftauchte, war die Welpenmutter im Bau - Kurti wurde am 28.04.2016 getötet, wohl am Tag der Geburt der Welpen -, und Papa musste Fressen besorgen. Das ist alles ganz einfache Wolfsbiologie! Was werden sie mit den Welpen machen? Sie werden so tun als ob sie sie nicht finden und dann sagen, die Natur hat ihren Lauf genommen. Nein, das hat sie nicht. Der Mensch hat auf Anweisung von Minister Wenzel in die Natur eingegriffen und deshalb das Unglück herbeigeführt. Denn die Mutter musste größere Risiken eingehen, um Fressen für ihre Kinder zu finden. Denn ab 3-4 Wochen fressen die kleinen feste Nahrung und trinken nur noch nebenbei Milch. http://www.nlwkn.niedersachsen.de/portal/live.php?navigation_id=7903&article_id=143972&_psmand=26

Jetzt werden Köpfe rollen! Kurtis Schwester hatte Welpen!

Die am Sonntag tot aufgefundene kleine Schwester von Kurti, FT 10, ist an den Folgen von Bissverletzungen gestorben. Und richtig dramatisch ist das Ganze auch noch, weil sie Welpen geboren hatte! Das, was ich schon direkt nach dem Abschuss von Kurti gesagt habe, ist leider bittere Wahrheit geworden. Es liegt auf der Hand, dass die Mutter versucht hat, die Welpen allein groß zu ziehen und dafür größere Risiken eingehen musste. Es fügt sich alles zusammen. Nun wird mir auch klar, warum bei dem Vergrämungsversuch Anfang März auf 200 m Entfernung festgestellt worden ist, dass Kurti mit seiner Schwester zusammen war, weil es FT 10, die sie natürlich auch orten konnten.

Schande über euch, ich kann mich nur wiederholen. Ihr seit alles Dilettanten.

http://www.nlwkn.niedersachsen.de/portal/live.php?navigation_id=7903&article_id=143972&_psmand=26