Montag, 11. Juni 2018

Ab sofort - Wolfsseminare - Basics, Wo lebt der Wolf, Wolfsverhalten

Die Idee, Seminare über den Wolf zu geben, hatte ich bereits 2008. Wolfsvorträge habe ich jede Menge schon gehalten in Umwelt/Natur Musen, vor wissenschaftlichen Vereinen, Hundeschulen, Dorfgemeinschaften, Schulen usw. Auf dem Podium habe ich schon über den Wolf diskutiert mit Staatssekretären, Jägerpräsidenten, Biologen usw. Meinen ersten Wolfsvortrag habe ich bereits in 2005 mit der europäischen Wölfin Inge gehalten. Ich stehe seit gut 10 Jahren mit allen wichtigen Wolfsbiologen und Wolfsgenetikern in Kontakt. Täglich bewege ich mich mit meinen Tieren im Gebiet der wilden Wölfe.


Was mir leider immer wieder auffällt, es wird häufig nur unvollkommen über Wölfe und ihr Verhalten aufgeklärt. Je mehr man über den Wolf weiß, desto gelassener wird man.


Damit Interessierte etwas mehr hinter die Kulissen schauen können, habe ich ein Seminar entwickelt, dass alles abdeckt. Es handelt sich dabei um ein Tagesseminar, das von 12 - ca. 19 Uhr geht. Es beinhaltet 3 verschiedene Blöcke. Das besondere daran ist, dass die Teilnehmer dabei auch die Chance haben, meine 9 Wolfshunde, die bis zu 98 % Wolf sind, zu erleben - wenn sie sich denn zeigen. Ich weiß zwar nur zu genau, dass es eines jedermanns Traum ist, einen Wolf anzufassen. Allerdings kann ich es nicht für Gut heißen, wenn dafür Wolfswelpen ihrer Mutter weggenommen und mit der Flasche groß gezogen werden, in der Hoffnung, dass sie dann offener mit fremden Menschen sind. Denn da fängt das Verständnis für den Wolf bereits an, "Wie verhält er sich eigentlich wirklich?". 7 meiner Tier sind 80 - 98 % Wolf und verhalten sich dementsprechend vorsichtig - obwohl sie von klein an mit Menschen groß geworden sind.


Der zweite Teil führt uns dann in das Gebiet "meiner" wilden Wolfsrudel. Wir werden allerdings ziemlich sicher keinen Sehen und auch Spuren und Kot sind Jahreszeiten abhängig mal mehr und mal weniger zu sehen. Es geht vielmehr darum, ein Gefühl für ihren Lebensraum zu bekommen.


In dem 3. Teil werden wir dann anhand von den öffentlich auf YouTube einsehbaren Videos, die Menschen mit ihrem Handy gedreht haben, als sie auf einen Wolf getroffen sind, das Wolfsverhalten betrachten und analysieren. Bei diesen Videos befinden sich auch welche, die dort gedreht wurden, wo wir zuvor unseren Spaziergang gemacht haben.


Das Seminar ist ausdrücklich nur für Kleingruppen von 1 - 5 Personen gedacht. Es beinhaltet Getränke und eine Kleinigkeit zu Essen. Die Aufwandentschädigung beläuft sich für 1 Person auf 170 Euro, für 2 Personen auf 120 Euro je Person, für 3 Personen auf 90 Euro je Person und für 4 Personen auf 80 Euro je Person. Es wird keine Garantie gegeben, dass wir in dem Gebiet der wilden Wölfe einen sehen oder Spuren finden. Auch kann ich keine Garantie geben, dass meine höherprozentigen Wolfhunde zum "Kuscheln" kommen.

Interessierte können sich bei mir für weitere Informationen und Zwecks Terminabsprache melden, am besten per eMail zunächst: nuno@online.de .


Christian Berge
Buchholz Aller
Niedersachsen



Debatte mit der Nds. Staatssekretärin, dem Nds. Jägerpräsidenten und einem Vorsitzender der Nds. Mutterkuhhalter


Freitag, 27. April 2018

Deutschen können gut mit dem Wolf - 79 % in Deutschland Pro Wolf

Die Umfrage kommt gerade richtig. 79 % sind ok mit dem Wolf. Es gibt KEIN Stadt - Land Gefälle! Und es wurde klar bestätigt, dass der Wolf eher ein Problem der 60 Jahre + Generation ist. Genau die sind weit mehrheitlich auch meist nur auf den Wolfsveranstaltungen vertreten! Insgesamt sieht es also gut aus für den Wolf für die Zukunft in Deutschland.


Montag, 9. April 2018

Klare Aussage von Trapper Fischer, aus den USA, der die Thüringer Hybriden fangen sollte

Schöne Aussage von dem Trapper Jacob Fischer aus Michigan, der die Hybriden in Thüringen fangen sollte. "Auch in den USA gibt es (natürlich) Hybridisierung. Man lebt mit dem Problem! Spezielle Maßnahmen werden nicht ergriffen." Noch Fragen?!
https://www.insuedthueringen.de/region/thueringen/thuefwthuedeu/Nach-Abschuss-von-drei-Wolf-Hund-Hybriden-geht-Jagd-weiter;art83467,6050561

Mittwoch, 4. April 2018

2 wilde Wolfshybriden sind keine Gefahr für die Zentraleuropäische Flachlandpopulation!

Endlich hat auch die Ministerin verstanden, dass es kein direktes "Tötungsgesetz (Entnahme)" für wilde Wolfshybriden gibt und diese genauso geschützt sind, wie die wilden Wölfe. Das ist ja schon mal ein Anfang, weil das Ministerium in seinen Rechtfertigungsversuchen (sollten Erklärungen für ihr Vorgehen sein) das bisher leider falsch dargestellt hatte.

Genau, nur aufgrund einer Ausnahmegenehmigung, die ihre Rechtsgrundlage in § 45 Abs. 7 Nr. 2 (oder 1) BundesNatSchG haben muss, darf überhaupt so ein Wolfshybride geschossen werden. Aber, die Frage ist doch, sind 6 oder nun nur noch 2 Wolfshybriden eine Gefahr für die Art Deutscher Wolf = Zentraleuropäische Flachlandpopulation (die ja auch die 600 - 1000 Wölfe in Westpolen beinhaltet, also 1.200 - 2.000 Wölfe aktuell)? Nein, natürlich nicht! Weltweit gibt es in jeder Wolfspopulation 4 - 13 % Wolfshybriden und das bedeutet, dass das wissenschaftlich normal ist. Italien ist da Ausreißer mit über 20 %, weil sie gut 1 Mio Straßenhunde haben. Eine Ausnahmegenehmigung darf deshalb von daher gar nicht erteilt werden.

Darum nochmal meine eindringliche Bitte, stoppen Sie den Wahnsinn, Frau Anja Siegesmund von den Grünen.


Freitag, 30. März 2018

Auch Fachleute haben verstanden, dass niemand wilde Wolfshybriden töten muss

Spannend, dass kurz hintereinander führende Wissenschaftler zu dem Ergebnis kommen, dass das Tötungsbegehren von wilden Wolfshybriden, besser Wolf-Hund-Mischlingen, von Politikern forciert und nur ein künstliches "Problem" ist.

Erst wurde am 08.03.2018 von den führenden Wolfs- und Wolfshybriden Genetikern dieser Welt, wie Robert. K. Wayne, Bridgett von Holdt, Ettore Randi u.a. ein Fachaufsatz veröffentlicht, wo in der Zusam menfassung zum Ergebnis kommt, dass man die wilden Hybriden besser nicht tötet:  

"Back-crossed individuals are typically integrated into wolf packs,
and disruption of pack structure due to culling may enhance hybridisation
(Moura et al., 2014). Therefore, even if admixed individuals could
be unambiguously identified, their removal may be ineffective and
could eventually generate more hybrids. The efficient management
of admixed populations should be focused, instead, on reducing the
factors which cause hybridisation, such as small population size, the
presence of free-ranging dogs and unregulated hunting (Moura et al.,
2014). Also, increasing the proportion of natural wolf habitats and
their natural prey may enhance retention of wolf genomic elements by
natural selection."

https://scienmag.com/new-genetic-research-shows-extent-of-cross-breeding-between-wild-wolves-and-domestic-dogs/

Der Fachaufsatz ist unten verlinkt und man kann ihn sich als PDF runterladen.

Und nun legen sogar die Fachleute der LCIE nach:

http://woelfeindeutschland.de/lcie-in-trient-hybridisierung-im-mittelpunkt//

Es gibt mittlerweile zahlreiche genetische Fachaufsätze, die belegen, dass die Hybridisierung zwischen Wolf und Hund zwischen 4 - 13 % in den Wolfspopulationen dieser Welt liegt. Trotzdem entwickelt sich die reine Wolfspopulation natürlich weiter. Hybriden selbst kreuzen sich in 7 Generationen zurück zum Wolf. So ist vor ca. 1000 Jahren in den USA der Grauwolf auch zum "Schwarzwolf" geworden - und in Italien gibt es auch mittlerweile reine schwarze europäische Wölfe. Kein Wunder hat Dr. Erik Zimen schon in den 1970ern die ersten schwarzen Hybriden gesehen, und man hatte seinerzeit entschieden, nichts dagegen zu machen.

Aktuell kann ich nur hoffen, dass die Grüne Thüringische Umweltministerin Anja Siegesmund noch die Notbremse zieht und die vermutlich verbliebenen 2 lebenden Hybriden am Leben lässt. Sie hat bisher gegen den aktuellen Stand der Wissenschaft gehandelt und da Hybriden genauso wie wilde Wölfe geschützt sind, hat sie und ihre Handlanger sich strafbar gemacht.

Auch hoffe ich sehr, dass endlich ein Umdenken bei den Deutschen Wolfsverantwortlichen stattfindet, und sie endlich verstehen, dass die in den Wolfsmanagement Plänen festgehaltenen Tötungen der Hybriden rausgenommen wird.

Dienstag, 27. März 2018

Sie haben es getan - 3 Wolfhundmischlinge in Thürigen wurden kaltblütig erschossen

In einer  Pressekonferenz hat die Grünen Umweltministerin Anja Siegesmund mitgeteilt, dass 3 Hybriden mit Schlingenfallen gefangen wurden und dann von Jägern erschossen wurden. Die Perversität kennt keine Grenze! Dabei hätte ein Tierarzt dabei sein müssen, der die Tiere hätte betäuben können, damit man sie in der Gehege in den Alternativen Bärenpark nach Worbis hätte bringen können. Mir fehlen die Worte.
https://www.mdr.de/thueringen/west-thueringen/gotha/wolfsmischlinge-tot-100.html

Und nun das auch noch. Was für ein hin und her. Nun haben sie es nach nicht mal einer Stunde wieder rausgenommen, dass ein Trapper sie angefüttert hat und dann mit Schlingfallen gefangen und dann Jäger sie erschossen haben.

Aber wir haben die Screenshots



Da ging aber jemanden ganz klar der Popo auf Grundeis. Ich habe keinen Zweifel, dass es so war. Der shitstorm läuft sowieso und wurde gerade zum Orkan.

Frau Ministerin Siegesmund, der Wolf Kurti hat schon ihrem ParteiKollegen Stefan Wenzel seine Regierungstätigkeit und den Umweltministerposten gekostet. Sie werden jetzt auch bei der nächsten Wahl keinen Blumentopf mehr gewinnen. Wer als Grüner derart vorgeht, gehört auch nicht in dieses Amt. Sie haben die Ideale der Natur verraten. 

Montag, 19. März 2018

Der Wolfskanal

Ich habe nun einen Wolfskanal bei YouTube und Facebook eingerichtet. Ich werde mit Videos aus dem Wolfsrevier berichten, wenn ich mit meinen Tiere dort unterwegs bin. Aber vor allem werde ich über die aktuelle Situation zu den deutschen Wölfen berichten und kommentieren und zwar mittels Video.

Schaut hier in das erste Video rein. Habt viel Spaß.

https://www.youtube.com/watch?v=fSy2z3nThM4&feature=youtu.be