Die beiden Wölfe, die als "Täter" ausgemacht worden sind, sind nach der Untersuchung als gesund eingestuft worden. Es war vor der Untersuchung noch vermutet worden, dass die Wölfe, die leider die 32jährige Candice am 08.03.2010 getötet hatten, vielleicht an Tollwurt erkrankt seien, da in der Gegend durchaus unter Füchsen Tollwutfälle bekannt waren. Dem ist aber hier nicht so.
Nun wird noch intensiv daran gearbeitet zu überprüfen, ob das genetische Material identisch ist.
Klingt zwar ein bißchen witzig, gerade diese beiden beiden Wölfe als "Täter" zu deklarieren und hinterher erst mal zu schauen, ob sie es wissenschaftlich nachweisbar auch wirklich waren...
Mittwoch, 31. März 2010
Dienstag, 16. März 2010
2 Wölfe gestern in Alaska geschossen
Vom Flugzeug aus haben Biologen 2 der Wölfe geschossen, die die Lehrerin Candice vor einer Woche getötet haben geschossen. Die toten Wölfe werden nun untersucht.
Sonntag, 14. März 2010
Traurige Nachrichten aus Alaska, 2-3 Wölfe haben eine joggende Lehrerin getötet

Nach dem fatalen Tod durch 4 Wölfe von Kenton Carnegie am 08.11.2005 in Sasketchwan in Kanada ist nun knapp 4 Jahre später eine 32 jährige Lehrerin Opfer geworden am vergangenen Montag. Die Lehrerin, die erst seit wenigen Tagen in dem Ort war, aber seit August 2009 in Alaska war und als Springer 5 kleine Schulen betreut hat, war eine begeisterte Joggerin und Hobby Boxerin. Nach ihrem Vater kam sie beim Laufen manchmal in einen meditativen Zustand. Sie liebte die Natur. Allerdings war sie nicht sehr groß mit 1,50 m. Das ist deshalb bemerkenswert, weil Kinder und kleinwüchsige Menschen in der Historie überwiegend Opfer geworden sind, wie z.B. in Indien Kinder, die als Hirten fungieren, oder in Russland zu Zeiten nach dem 2. Weltkrieg, als es kaum Jäger und durch harte Winter wenig zu fressen gab. Sie war bereits auf dem Rückweg in den Ort an der Landesstraße. Sie hörte Musik mit ihrem iPod und hat möglicher Weise zunächst nicht gemerkt, wie die Wölfe sie verfolgten und dann angriffen. Den Spuren nach zu urteilen hat es dann aber eine Jagd gegeben und sie hat versucht, um ihr Leben zu kämpfen. Sie wurde im Straßenseitenraum gefunden. Die Autopsie ergab, dass sie durch einen Kehlbiss gestorben ist. Beutegreifer wie der Wolf und auch große Raubkatzen bevorzugen diese Art des Tötens, weil sie an der empfindlichen Stelle ihr Opfer kontrollieren können.
Die Bewohner des 105 Einwohner zählenden Ortes meinten, bereits vorher ein auffälliges Verhalten bei den Wölfen bemerkt zu haben. Der deutsche Wolfsforscher Günther Bloch schrieb mir, ihm sei zugetragen worden, dasss die Wölfe möglicher Weise vorher schon immer mal wieder gefüttert worden seien. Daraus folgt die gefährliche sog. Habituierung/Gewöhnung an den Menschen.
Ein sehr großes Herz hat der Vater des Opfers bewiesen und gesagt, dass das in der Natur der Wölfe liege und er keinen Hass auf diese hat. Seine Tochter sei in Alaska glücklich gewesen und habe ihr Leben dort genossen.
Nun sind Biologen und "Troopers" angereist und wollen die Wölfe fangen und sicherlich töten. Die örtlichen Jäger locken bereits mit Futter, um sie abzuschießen.
Die Bewohner des 105 Einwohner zählenden Ortes meinten, bereits vorher ein auffälliges Verhalten bei den Wölfen bemerkt zu haben. Der deutsche Wolfsforscher Günther Bloch schrieb mir, ihm sei zugetragen worden, dasss die Wölfe möglicher Weise vorher schon immer mal wieder gefüttert worden seien. Daraus folgt die gefährliche sog. Habituierung/Gewöhnung an den Menschen.
Ein sehr großes Herz hat der Vater des Opfers bewiesen und gesagt, dass das in der Natur der Wölfe liege und er keinen Hass auf diese hat. Seine Tochter sei in Alaska glücklich gewesen und habe ihr Leben dort genossen.
Nun sind Biologen und "Troopers" angereist und wollen die Wölfe fangen und sicherlich töten. Die örtlichen Jäger locken bereits mit Futter, um sie abzuschießen.
Fest zu halten ist aber, dass es erst der zweite festgehaltene Tod eines Menschen durch Wölfe in Nordamerika ist. Angesichts von gut 8.000 bis 11.000 Wölfen in Alaska und zum Vergleich 4.300 in Sasketchwan ist das sehr tragisch, aber im Vergleich sterben Menschen durch andere Tiere und Dinge viel viel öpfter.
Hier der link http://www.adn.com/2010/03/11/1179368/teacher-likely-killed-by-wolves.html
Hier der link http://www.adn.com/2010/03/11/1179368/teacher-likely-killed-by-wolves.html
Mittwoch, 10. März 2010
Berühmtestes Wolfsrudel in Amerika ist aufgelöst

Traurige Nachrichten erreichen uns, das wohl bekannteste Wolfsrudel in Amerika, man kann wohl sagen weltweit, das Druid Peak Rudel im Yellowstone National Park hat sich aufgelöst. Es gibt nur noch 1 - 2 Wölfe. Die Mutter des Rudels wurde von einem benachbarten Rudel getötet. Der Vater wanderte ab, weil er natürlich nicht mit seinen Kindern "Hochzeit" feiern möchte. Bis auf einen Jungwolf sind die anderen Druid Mitglieder von Räude, die von Hunden in den Park gebracht wird, und von anderen Wolfsrudeln getötet worden.
Das Druid Peak Rudel ist deshalb so berühmt, weil es das erste war, dass 1995/96 aus Kanada kommend ausgewildert worden ist und im Schatten des Berges Druid Peak gesichtet wurde unmittelbar nach der Auswilderung und dadurch den Namen anbot. Bob Landis hat 3 Filme über sie gemacht. Der erste war der Return of the wolves to yellowstone, der gerade als Beilage im März Heft der National Geographics als DVD Beilage anliegt. Und Wolf Nr. 21, der zeitweise ein 37er Rudel angeführt hat, ist ebenfalls legendär und unvergesslich von Bob Landis gefilmt worden.
Trauer!!!!
Montag, 8. März 2010
Sonntag, 28. Februar 2010
Dave Mech verfolgt besenderten Arctic Wolf Brutus mit Rudel
http://watch.discoverychannel.ca/dailey-planet/february-2010/dailey-planet---february-18-2010/#clip268156
Falls der link sich nicht öffnet, bitte auf den ellesmere blog von dave mech gehen und zum 19-2-2010 scrollen und dort den discoverychannel dailey planet anklicken: www.davemech.com.
Zum ersten mal "beobachten" Dave Mech und seine Crew die Arctic Wölfe in der dunkeln Wintersaison. Sie haben Brutus besendert. Und mit Erstaunen mussten alle feststellen, dass sie auch über die Fjorde und nur teilweise zugefrorenen Eismeere zwischen Ellesmere Island, ihrem Stammgebiet und Axel Heiberg Island wechselten. Tolle Aufnahmen. Und in dem Interview sagt er noch, dass das Rudel, welches ich unten schon mal erwähnte wohl 32(!) Wölfe hat im Moment. Man merkt ihm an, dass er es selbst kaum glauben kann.
Wölfe überraschen uns Menschen immer wieder. Derart große Rudel unter den Arctic Wölfen waren bisher eher unbekannt.
Falls der link sich nicht öffnet, bitte auf den ellesmere blog von dave mech gehen und zum 19-2-2010 scrollen und dort den discoverychannel dailey planet anklicken: www.davemech.com.
Zum ersten mal "beobachten" Dave Mech und seine Crew die Arctic Wölfe in der dunkeln Wintersaison. Sie haben Brutus besendert. Und mit Erstaunen mussten alle feststellen, dass sie auch über die Fjorde und nur teilweise zugefrorenen Eismeere zwischen Ellesmere Island, ihrem Stammgebiet und Axel Heiberg Island wechselten. Tolle Aufnahmen. Und in dem Interview sagt er noch, dass das Rudel, welches ich unten schon mal erwähnte wohl 32(!) Wölfe hat im Moment. Man merkt ihm an, dass er es selbst kaum glauben kann.
Wölfe überraschen uns Menschen immer wieder. Derart große Rudel unter den Arctic Wölfen waren bisher eher unbekannt.
Samstag, 27. Februar 2010
Im Yellowstone Park gibt es "wolfwatcher" und wolves, die die ww beobachten




Klasse Fotos macht Jimmy Jones - http://jimmyjonesphotography.com/ - im Yellowstone Park. Beim ersten Foto fragt sich, wer ist denn hier der "wolfwatcher"? Eine Wolfsfähe beobachtet das Publikum, super. Vielen Dank Jimmy, dass ich die Fotos hier veröffentlichen darf. Das zweite ist Big Blaze, ein prachtvoller schwarzer Rüde. Könnte toll zu Noomi passen. Und zu guter Letzt, ein absolut beeindruckendes Foto, dass die ganze Größe eines Yellowstone Rudels wieder gibt, die Druids, mehr als 10 Wölfe aufgereiht wie an einer Perlenschnur. Im Yellowstone sind zeitweise im Winter die größten Wolfsrudel weltweit zu beobachten. Legendär die Druids angeführt von M 21 mit bis zu 37 Wölfen. Allenfalls in der Mongolei und in Russland findet man Wolfsrudel bis zu 40.
Allerdings ist ganz aktuell ein Wolfsrudel mit 23 - 25 Arktik Wölfen in den Nähe der Wetterstation Eureka ausgemacht worden. Völlig ungewöhnlich für Artik Wölfe. Das vierte Foto zeigt im Dunkeln einen Teil des Rudels. Mehr dazu in dem ellesmere blog von "Wolfspapst" Dave Mech http://internationalwolfcenter.blogspot.com/ oder http://www.davemech.com/ .
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