Mittwoch, 25. Januar 2017

Kurti 2.0 droht! Bitte unterschreibt diese Petition

Leider haben die Entscheidungsträger das normale Verhalten von Wölfen - insbesondere Jungwölfen - immer noch nicht verstanden. Anstatt deutlich und immer wieder die Bevölkerung in den Wolfsgebieten aufzurufen, dass sie den Wölfen nicht hinterher laufen sollen, um sie zu filmen - wir haben das ja bei Kurti mehrfach erlebt, dass er sogar gelockt wurde -, sollen sie klar und deutlich Verhaltensvorgaben machen, dass die Menschen sie wegjagen sollen. Am besten mit Geschrei und Stöcken hinterher jagen!

Ich kann dieses Video von Kurti immer wieder nur zeigen, dass 3,5 Wochen vor seiner Ermordung aufgenommen wurde, wo er vor den ungläubigen lachenden Worten einer Frau SOFORT weggelaufen ist!
 https://www.youtube.com/watch?v=FQaPvRQjibg

https://www.change.org/p/wolf-pumpak-muss-weiterleben?recruiter=38013867&utm_source=share_petition&utm_medium=facebook&utm_campaign=autopublish&utm_term=des-lg-no_src-no_msg

Dienstag, 24. Januar 2017

Schweizer Wölfe

Gute aufklärende Doku über die Schweizer Wölfe - 3 Rudel, ca 50 Tiere. Auch dort funktioniert der Herdenschutz - wenn man es denn will! http://www.3sat.de/mediathek/?mode=play&obj=64236

Montag, 23. Januar 2017

Radio Bremen - Nordwestradio 25.1.2017, 18 Uhr

Heute wurde die Sendung für Mittwoch aufgenommen. Man kann sie live hören, im Internet oder auch über Facebook.

http://www.radiobremen.de/nordwestradio/woelfe-in-niedersachsen102.html

Gegen Ende ca. 18.50 Uhr bin ich einen kleinen Teil meines Statements losgeworden.

Aber ich habe mir noch den Jägermeister - oh sorry, Jägerpräsidenten und CDU Landtagsabgeordneten Helmut Dammann-Tamke gegriffen. Der Niedersächsische Umweltminister richtet nun ein Task Force ein, die sofort helfen soll, im Falle eines Falles. Man möchte verstärkt vergrämen. Da fiel mir dann ein Schreiben der Niedersächsischen Landesjägerschaft ein, das am 29.2.2015 an die 'Vorstände und Kreisjägermeister rausging. Der Umweltminister hatte gerade verkündet, dass die Vergrämung von Kurti vorbereitet werden würde. Wenn man glaubt, dass die Jägerschaft, die vertraglich mit dem Umweltministerium das Monitoring der Wölfe übernommen hat, nun helfen würden, dann wurde man so richtig auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt.

Denn das Schreiben ruft zum aktiven 'Boykott auf! Und zwar sollten die Jagdpächter sofort die Polizei holen, wenn sich die Vergrämungstruppe in den einzelnen Jagdrevieren aufhalten oder durchlaufen würden, denn es sei der Verdacht der Wilderei...... Ein Skandal wie ich finde. Das ist ein klarer Verstoß gegen Treu und Glauben nach § 249 BGB. Sie haben sich vertragswidrig verhalten.

Dammann-Tamke kann seine Ämter nicht richtig ausführen. Er soll sich entscheiden, ob er Landtagsabgeordneter und damit 'Staatsdiener bleibt oder besser sein Mandat niederlegt, denn was er sich da geleistet hat, als Jägerpräsi ist ohne Worte. Er kann natürlich auch als Präsi zurücktreten.

Seine ständige Schwarzmalerei, dass wir hier bald tausende von Wölfen hätten und die Welt untergeht, ist ohnehin schon unerträglich.

Ich habe ihn darauf angesprochen, er hat es erst geleugnet, und als ich ihm sagte, dass mir das Schreiben vorliegt, sagte er, dass es eben nicht deren Sache sei, zu vergrämen.

Treten Sie zurück Herr Helmut Dammann-Tamke, als was ist eigentlich egal. Die CDU hat eh keine Chance die nächste Landtagswahl zu gewinnen. Es gibt einfach keine profilierten Kandidaten mehr.





Auch habe ich endlich mal mit dem Medien präsenten Schäfer Tino Barth gesprochen. Denn er führte aus, dass er (nur) 2 Übergriffe hatte bei seinen Schafen. Er hat übrigens nur 200 Zuchtschafe. Wenn er so redet, dann glaubt man immer, dass es den armen Kerl richtig gebeutelt habe. Tatsächlich hat er nun aber 1,05 m hohe Elektrozäune und 9 Herdenschutzhunde, je 2 an den aufgeteilten Schafen, und es ist nichts mehr passiert! Er sei Berufsschäfer - mit 200 Schafen.... Lol, er verkaufte ca 17 Böcke jedes Jahr für 1.000 Euro. Hahahaha. Genau, davon kann man auch als Ehepaar leben.... Er verritt mir auch, seine Beweggründe, warum er gegen den Wolf sei. Die Hobbyschäfer würden nun nicht mehr so viel Schafe kaufen, sondern ihr Hobby einstellen. Er kann dann nicht mehr so viel verkaufen.... Ach ja. Und den Hobbyhaltern könne man vernünftigen Schutz nicht zumuten, der sei zu teuer.

Mal ehrlich, das ist doch alles Verarschung von uns normalen Bürgern!

Sonntag, 22. Januar 2017

100 +- durch Wölfe getötete Nutztiere gegen 11.000.000 Nutztiere in Niedersachsen

Morgen wird in Goldenstedt in einer Gastwirtschaft wieder mal mit Füßen über Goldie, der Goldenstedter Wölfin, abgestimmt.

Hier mal eben ein paar Fakten = Zahlen. Es werden immer die "armen" Nutztiere genannt. Ich finde es gelinde gesagt, eine Frechheit! Denn wir haben in Niedersachsen gut 11 Millionen, ja 11.000.000 Nutztier ( Schweine, Rinder, Schafe) - ohne Legehühner usw. -. Es wurden in den vergangenen beiden Jahren aber nur jeweils 100 +- "Nutztiere" von Wölfen getötet; Tendenz trotz mehr Wölfen, weniger! Das sind 0,001%.

Jetzt spalten wir das Ganze nochmal auf: 8 Mio Schweine, 2.6 Mio Rinder, 230.000 Schafe. Private Dammwildhaltung, da habe ich keine Zahlen. Die dürften aber auch keine wirklich nennenswerte Rolle spielen. 2012 hatten wir noch ca. 250.000 Schafe, 2008 288.000. - Bei Aldi & Co. bekommt man Neuseeland Schafsteaks in allen Formen -. Wir haben aber erst seit 2012 den ersten Wolfsnachwuchs (3 Welpen) in Niedersachsen. Der erste Wolf wurde in 2007 gesichtet.

Wer also glauben machen möchte, dass der Wolf an dem Rückgang der Schafe Schuld hat, liegt auf dem Holzweg. Die, die da so laut brüllen, sollen sich doch bitte an die Globalisierungsfanatiker in der Bundespolitik wenden, wo es nur darum geht, möglichst in einen weltweiten Wettbewerb zu treten und billiger zu produzieren, damit die Aktionäre mehr Rendite erwirtschaften. Darum auch das Schaf aus Neuseeland in der Kühltruhe bei Aldi und nicht das deutsche Schaf.

Die 230.000 Schafe werden von 12.000 Schafhaltern gehalten. D.h., nicht mal 20 Schafe hat ein Halter im Durchschnitt! Daraus kann man schon sehen, dass die Schafzucht eher eine Hobbyhalter Angelegenheit ist; 95 % der Schafhalter betreiben das als Hobby. Die sehr weit überwiegende Zahl muss nicht davon Leben! - Weil immer gerne argumentiert wird, der Wolf zerstöre Existenzen..... -. Wenn ich mir die Handvoll demonstrierenden Schafhalter anschaue, dann sehe ich da eigentlich ebenfalls zu 95 % Herrschaften 70 +! Rentner! Ich frage mich, wie können keine 50 Demonstranten so einen Lärm aufwirbeln, dass der Niedersächsische Ministerpräsident sich zu nicht nachvollziehbaren 'Aussagen in Uelzen hinreißen lässt, dass sie die Lockerung der 'Wolfstötung prüfen wollen?! Wie kann es sein, dass nach dem Ministerpräsident auch noch der Umweltminister nach Uelzen fährt? Haben die gut bezahlten Wahlpolitiker nichts besseres zu tun, als 50 'Rentnern hinter her zu laufen?

Ist denn das Gleichgewicht, die Wichtigkeit des Ganzen derart aus den Fugen geraten, dass hier nicht mehr erkannt wird, dass es beim besten 'Willen nicht der Rede Wert ist, dass ein paar Wölfe ein paar 'Schafe töten?!

Nach § 3 Abs .2 Nr. 3 der 'Tierschutz-Nutztierhaltungs-Verordnung sind die Nutztierhalter verpflichtet, ihre Nutztiere vernünftig zu schützen! Tun sie das nicht, drohen ihnen Strafen! Im Moment stellen sich diese 95 % Hobby Schafhalter quer und meinen es aussitzen zu können, in der Hoffnung offensichtlich, dass die Wölfe als "'Problemwölfe" deklariert und getötet werden. Diese abstrusen Forderungen werden immer wieder gestellt, obwohl genau diejenigen eigentlich rot anlaufen müssten, weil sie ihre Schafe (und Dammwild) nicht ansatzweise richtig geschützt haben!

20.000! ZWANZIGTAUSEND! Diese Zahl wird immer gerne unter den Teppich gekehrt in Niedersachsen. 20.000 Schafen kommen jedes Jahr in Niedersachsen in die Tierköperbeseitigungsstellen, OHNE dass sie irgendwie verwertet werden können. Das sind Tiere, die sich auf der Weide das Bein brechen, bei der Geburt versterben usw. Warum schreit da niemand, passt doch besser auf eure Schafe auf?!

Und last but not least, was passiert eigentlich mit einem Nutztier? Ja genau, es wird von den Haltern getötet und verspeist oder das Fleisch verkauft. Also bitte, tut doch nicht so, als ob eure Schafe, Haustiere wären, wie unsere Hunde und Katzen.

Ich bitte euch darum, notiert euch diese Zahlen und haut sie den Wolfsgegnern immer wieder um die Ohren!

Und Nein! Rinder und Pferde sind nicht gefährdet. Dass das ein oder andere Kalb - ja wir können es in 7 Jahren Wölfe in Niedersachsen immer noch an einer Hand abzählen -, dran glauben muss, ist bei aller Liebe angesichts von über 2.6 Mio Rindern nun mal so. Meist hat das, wenn man genauer hin schaut, auch einen Grund, denn ein Fall ist mir bekannt, da hatte das Kalb sich ein Bein gebrochen und der 'Bauer hat es nicht von der Weide bekommen und es war klar, dass es den Wölfen zum Opfer fallen wird.

Euch einen schönen Sonntag!

Sonntag, 8. Januar 2017

Wölfe töten nicht vermehrt Nutztiere

Die Medien erwecken den Eindruck, dass Wölfe vermehrt Nutztiere reißen. Der Niedersächsische Ministerpräsident ist auf diesen Unfug reingefallen, aber der BundesLandwirtschaftsminister auch. Auf der besten deutschsprachigen Wolfsseite Website wird sehr schön dargestellt, dass das Unsinn ist. Auch liegt der Anteil von Nutztieren in der Nahrung bei Wölfen auch nach 15 Jahren (Erste Untersuchung 2001) auch heute noch aktuell bei nur 1 %!

Und das wesentliche ist, dass z.B. in Niedersachsen 20.000 Schafe jedes Jahr in der Tierkörperbeseitigung landen ohne jegliche Nutzung, weil sie bei der Geburt, Unfall o.a. versterben. Wölfe töten im Jahr aber gerade mal 100 Nutztiere +-. Das sind 0,5 % bezogen allein auf die Schafe. Nimmt man die Schweine und Rinder dazu, fällt es gar nicht mehr ins Gewicht.

http://www.wolf-sachsen.de/aktuelles/sonstiges/386-fragen-zur-aktuellen-lage

Dienstag, 13. Dezember 2016

Nur so kann es gehen!

Mich erstaunt als Volljurist und ehemaliger Anwalt wie deletantisch die Behörden bei den Wolfsmorden vorgehen. Bei mir erwecken sie den Eindruck, dass sie gar nicht aufklären wollen. In Bayern haben sie nun mal wegen illegalen Luchstötungen durchgezogen und das ist gut so! Ein Beitrag im Bayrischen Rundfunk hatte aufgedeckt, dass gezielt die geschützten Luchse getötet wurden. Es kam dann zu Hausdurchsuchungen!

Genauso müsste man im Raum Cuxhaven vorgehen, wo die Mutter von 4 Wolfswelpen aus 2016 im September illegal erschossen wurde. Es liegt auf der Hand, dass gerade die Revierinhaber, wo das Wolfsrudel lebt, genau wissen, wo sich die Wölfe aufhalten. Wenn man da anfängt, käme recht schnell zu dem Todesschützen.

http://www.mittelbayerische.de/region/cham/gemeinden/lam/tote-luchse-hausdurchsuchung-in-lohberg-21002-art1463228.html

Dienstag, 22. November 2016

Siesta!

Mama Suri mit Söhnchen Ghandi auf dem Sofa, während Schwesterchen Shiva schaut, ob sie von Opi Tala nicht vielleicht doch den Knochen bekommt...